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Drei Kandidaten, drei Theologen, drei Persönlichkeiten
Nähere Informationen zu den Kandidaten für das Amt des Dekans / der Dekanin der Evangelischen Kirche in Karlsruhe



(Karlsruhe, 13. Juni 2013) Susanne Labsch, Rainer Heimburger und Thomas Schalla sind die Kandidaten für das Amt der Dekanin / des Dekans der Evangelischen Kirche in Karlsruhe. Am Freitag, 12. Juli wählt die Stadtsynode der Evangelischen Kirche in Karlsruhe den Nachfolger von Amtsinhaber Otto Vogel.



Ein neuer Dekan oder eine neue Dekanin für Karlsruhe
Infoveranstaltung am 21. Juni sowie Gottesdienste mit den drei Kandidaten am 22. Juni, 29. Juni und 6. Juli

Die Stadtsynode der Evangelischen Kirche in Karlsruhe wählt in ihrer Sitzung am Freitag, 12. Juli einen neuen Dekan oder eine neue Dekanin für den Kirchenbezirk. Der amtierende Dekan Otto Vogel geht Ende April 2014 in den Ruhestand.

Zur Wahl stehen drei Theologen. Susanne Labsch, 55 Jahre alt, ist als Kirchenrätin im Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe tätig und leitet dort die Abteilung "Mission und Ökumene" im Referat 3 (Verkündigung, Gemeinde und Gesellschaft). Thomas Schalla ist Landesjugendpfarrer der Evangelischen Landeskirche in Baden. Der 50jährige promovierte Theologe war bis Sommer 2008 Pfarrer der evangelischen Matthäusgemeinde in der Südweststadt. Der dritte Kandidat ist Rainer Heimburger aus Weinheim, 54 Jahre alt. Er ist seit 14 Jahren Dekan des evangelischen Kirchenbezirk Ladenburg-Weinheim.



"Den Sprung wagen..."
Gottesdienst mit Taufen am Sonntag, 7. Juli im Freibad "Wölfle" in Wolfartsweier / Anschließend Fest mit vielfältigem Programm

Zum einem Regio-Fest im Freibad "Wölfle", Schlossbergstraße 12, in Wolfartsweier am Sonntag, 7. Juli, laden die vier evangelischen Gemeinden der Region Bergdörfer (Wolfartweier, Grünwettersbach, Palmbach-Stupferich und Hohenwettersbach-Bergwald) ein. "Den Sprung wagen…", unter diesem Thema steht das Fest mit seinem vielfältigen Programm. Es beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst mit Taufen. Im Anschluss wird ein kostengünstiges Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Daneben gibt es Spiele, Geschichten und mehr.






Ein kindgerechter Garten für die ökumenische Kita "Shalom" im Bergwald
Acht junge Menschen engagieren sich im Rahmen der 72-Stunden-Aktion vor Ort

(Karlsruhe, 14. Juni 2013) Große Disteln, Steinplatten, Beete - so sieht der Garten, der sich bei der ökumenischen Kindertageseinrichtung "Shalom" befindet, momentan aus. "Der Garten gehörte zur Hausmeisterwohnung und wir haben ihn jetzt zu unserer Nutzung erhalten haben", erklärte Caterina Huber, die Leiterin der Einrichtung gestern Nachmittag in Hohenwettersbach. Ein  achtköpfiges Team aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen der "72-Stunden-Aktion" sorgt dafür, dass die rund 40 Kinder, die die Kita besuchen, dort bald spielen, lernen und kreativ sein können.


Ein Zuhause zum Wohlfühlen und zum Studieren
Evangelisches Studentinnenwohnheim in Rüppurr feiert sein 50jähriges Bestehen / Festgottesdienst mit Landesbischof Dr. Ulrich Fischer am Sonntag, 9. Juni in der Auferstehungskirche Rüppurr

Seit einem halben Jahrhundert besteht das Evangelische Studentinnenwohnheim e.V. in Karlsruhe-Rüppurr, Rastatter Straße 50a, und bietet 36 jungen Frauen ein Zuhause für eine Zeit im Rahmen ihres Studiums. Innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden ist es das einzige Wohnheim, in dem ausschließlich Frauen leben. Im Jahr 2009 wurde das Gebäude renoviert: Dämmung der Außenfassaden, neue Fenster und vieles mehr. Seit 2007 gibt es in allen Zimmern neue und hochwertige Möbel. 2010 und 2011 wurden die sanitären Anlagen erneuert. Und auch in Zukunft soll das Gebäude weiter renoviert werden, damit sich die Studentinnen dort wohlfühlen und ihr Studium erfolgreich absolvieren können.



"Ein Zeichen gegen Neonazis setzen"
Dekan Otto Vogel ruft zur Teilnahme

Rechtsextremisten planen für den 25. Mai eine Kundgebung in Karlsruhe. Eine Gegendemonstration des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Karlsruhe soll in jedem Fall stattfinden. Der evangelische Dekan Otto Vogel hat zur Teilnahme aufgerufen.

Warum haben Sie den Aufruf zur Teilnahme an der Gegendemonstration unterschrieben?

Vogel: Weil Abstinenz hier unverantwortlich wäre. Ich weiß mich einig mit unseren Leitungsorganen und ehrenamtlichen wie hauptamtlichen Tätigen darin, dass sie das Anliegen teilen, das vom Aktionsbündnis geäußert worden ist. Es war für mich gar keine Frage, dies nicht zu unterzeichnen.

Unsere Kirche macht es öffentlich und steht dazu: In unserer Stadt hat rechtradikale Gesinnung keinen Platz. Wir sind solidarisch mit ihr und allen Organisationen, die hier ihre Stimme erheben, so auch mit unseren katholischen Geschwistern im Bemühen, ein deutliches Zeichen gegen neonazistische Gewalt und Terror zu setzen und Neonazis in den Weg zu treten.

Die Pfarrerinnen und Pfarrer haben in den Gemeinden darüber informiert und ich weiß, dass viele am 25. Mai mit dabei sein werden auf der Kundgebung.



"Karlsruhe zeigt Flagge"
Evangelische und Katholische Kirche in Karlsruhe beteiligt sich am Bündnis gegen Nazi-Aufmarsch / Kundgebung am Samstag, 25. Mai und ganztägiges Programm

(Karlsruhe, 18. Mai 2013) "Karlsruhe zeigt Flagge" – unter diesem Motto haben sich mehr als 60 Institutionen, Organisationen und Verbände aus allen Bereichen der Gesellschaft zusammengeschlossen, um gegen den geplanten Neonazi-Aufmarsch am 25. Mai zu demonstrieren. Auch die Evangelische und Katholische Kirche in Karlsruhe sind mit dabei.
Im Mittelpunkt steht die Kundgebung am Samstag, 25. Mai, die ab 11.30 Uhr in der Ebertstraße (zwischen Klosestraße und Schwarzwaldstraße) stattfindet. Es sprechen: Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Uwe Hück, Vorsitzender des Betriebsrats und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG, Wolfgang Grenke, Präsident der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe (IHK), Pfarrerin Ulrike Krumm für das Katholische Dekanat Karlsruhe und die Evangelische Kirche in Karlsruhe, Serhat Aksen, türkischer Generalkonsul in Karlsruhe sowie Vertreterinnen und Vertreter des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Karlsruhe (AAKA). Moderiert wird die Kundgebung von Mathias Zurawski vom SWR-Studio Karlsruhe.



"Freud' und Frust? - Meine Rolle als Leihoma/-opa"
Seminar für Seniorinnen und Senioren des Projektes "Alt und Jung - Hand in Hand" vom 25. bis 27. Juni in Schramberg

Viele Seniorinnen und Senioren in Karlsruhe engagieren sich im Rahmen des Projekts "Alt und Jung - Hand in Hand" als Leihoma und Leihopa. Die Seniorenseelsorge der Evangelischen Kirche in Karlsruhe und das Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe bieten ein Seminar für die am Projekt beteiligten Senioren an. Vom 25. bis 27. Juni seht das Thema "Nähe und Distanz" im Mittelpunkt und die Teilnehmer am Seminar, das in Schramberg (Schwarzwald) stattfindet, haben dort die Gelegenheit ihre Erfahrungen auszutauschen und das eigene Verhalten zu reflektieren. Daneben ist auch genügend Zeit zur Begegnung und zum Gespräch und auch für das Erkunden der schönen Umgebung.



Neu im Evangelischen Jugendwerk Karlsruhe
Bezirksjugendreferent Stefan Maaß hat am 1. Mai seinen Dienst aufgenommen

Stefan Maaß ist seit 1. Mai als Bezirksjugendreferent der Evangelischen Kirche in Karlsruhe tätig und arbeitet im Evangelischen Jugendwerk in der Südstadt. Der 48jährige ist Diplom-Sozialarbeiter und Diplom-Religionspädagoge, und ist mit einer halben Stelle im Jugendwerk eingesetzt. Daneben ist er in der bei der Arbeitsstelle Frieden der Evangelischen Landeskirche in Baden tätig und leitet dort seit 2007 das Projekt "Jugendliche werden Friedensstifter/-innen".
Ein Angebot für interessierte Jugendliche ab 16 Jahren, das Stefan Maaß leitet, findet vom 21. bis 23. Juni im "Haus der Kirche" in Bad Herrenalb statt. "Selig sind die Frieden stiften", lautet die Veranstaltung, in der haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter ein Training für Friedensstifter erhalten. Weitere Informationen unter www.friedensstifter-baden.de und unter Telefon 0721/9175-470. Anmeldung unter e-mail friedensstifter@ekiba.de möglich.  


"Menschen mit psychosozialen Belastungen nicht allein lassen"
Kirchen fordern mehr ambulante Therapieplätze /"brücke" Karlsruhe stellt Jahresbericht 2012 vor

Die Not von Menschen mit psychosozialen Belastungen in Karlsruhe und der Umgebung nimmt zu. Insbesondere leiden sie an der geringen Zahl von ambulanten Therapieplätzen und daraus resultierend zu langen Wartezeiten. Dies ist eine der alarmierenden Beobachtungen, die das Team der "brücke" in seinem Jahresbericht 2012 beschreibt. Immer öfter kommen demnach Menschen in die Einrichtung, um die Wartezeit auf einen Therapieplatz zu überbrücken. Zudem sei festzustellen, dass die Betroffenen bei der Suche nach einem Therapeuten meist auf sich alleine gestellt sind. "Wir sehen hier eine akute gesellschaftliche Not", erklärt dazu Pastoralreferent Martin Kühlmann, der Leiter der "brücke". "Auch die Kontakte zu anderen Beratungseinrichtungen zeigen, dass hier eine bedenkliche Entwicklung im Gange ist", bestätigt Pfarrer Michael Dietze, der sich im Team der "brücke" speziell mit diesem Thema beschäftigt.



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